Sonntag, 2. Januar 2022
Helix-Scheibenhaus
Mittwoch, 17. November 2021
Adeje 2021
Dienstag, 16. November 2021
Schrott und die Sprache
Dienstag, 5. Oktober 2021
Drehstuhl
Freitag, 19. März 2021
Holz mit Lasur
Dienstag, 16. März 2021
Codismus-Farben
Mein Codismus braucht ein neues Rezept für Farben. Itten und der RGB-Würfel liegen weit zurück. Josef Albers lieferte mit Interaction of Color und seinen Squares neue, wesentliche Erkenntnisse und Herausforderungen. Neben der Hommage, welche die ikonischen Squares verdienen ist meine Antwort auf die Herausforderung der Form das abgeflachte Möbius-Band mit 6 gleichseitigen Dreiecken oder 3 Trapezen.
https://twitter.com/u_stein?s=09
Meine wichtigste Lektion aus der Interaction of Color liegt schon im Titel: aufgrund der Interaktion sind Farben nicht isoliert, sondern im Ensemble zu nutzen. Damit muss eine im Code genutzte Regel sich auf ein Ensemble beziehen. Da dabei die Nutzung der Farbe in Form und Position noch eine entscheidende Rolle spielt fallen wir zurück auf die Lehrpraxis von Albers, die er selbst als trial&error beschreibt. Im Codism heisst dies, Zufalls-RND Farben durchspielen. Am besten wohl iterativ mit der Möglichkeit der Selektion. Adelante!
Und das geht! In einer Loop werden für ein abgeflachtes Möbius-Band Hintergrund und die 3 Trapeze random mit Farben versehen, dann mit einem eingefügten Feld die 4 Farben im Hexcode-RGB so lange gezeigt, bis man das mit einem Sreenshot fixiert hat, wenn es gefällt, oder einfach das eingfügte Feld ausklickt...und die nöchste Farbkombination folgt.... Damit gewinnt man eine Serie von Sets zum gezielten Reproduzieren oder zum Weiterbearbeiten. Dazu werde ich wohl versuchen, die einzelnen Farbfächen in einem vorgewählten Fenster für die RGB-Werte weiter zu variieren und auszusuchen...es lebe trial&error
Wie so oft: work in progress
Donnerstag, 11. Februar 2021
Daniel Kehlmann experimentiert KI
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/daniel-kehlmann-kuenstliche-intelligenz-versuch-101.html%20
Daniel Kehlmann experimentiert mit einer KI namens Ctrl. War sein Ansatz überhaupt angemessen: kann dieses Ctrl den Schriftsteller ersetzen? Nein, er war, nehmen wir an aus rhetorischen Gründen, naiv. Ein besserer Ansatz wäre, wie kann ich Ctrl als Schriftsteller nutzen? Und so falsch wie ich Kehlmanns Ansatz finde, so irreführend ist das Ergebnis. Das genutzte Ctrl kann als Werkzeug einem Autor nur für ein paar sehr spezifische Arbeiten wie Dada-Gedichte etwas bringen.
Ein weiterer Fehler der Interpretationen TV, dem Kehlmann nicht ausdrücklich widerspricht, ist die Verallgemeinerung des unbefriedigenden Befundes. Erstens ist Ctrl nur eines von vielen heutigen KI-Werkzeugen in einer bestimmten Konfiguration mit einem bestimmten Wissensstand. Zweitens sind auch die Entwickler und die Konfiguratoren von KI lernfähig und weiter tätig. Dazu kommt die Weiterentwicklung der Computer und der Datenbasis. Diese vieldimensionale Dynamik wird nicht angesprochen. Schade.
Ich bin davon überzeugt, dass nach den Fortschritten von KI in Assistenz-Systemen wie die für das Autofahren oder "hey Google", auch andere Bereiche mit geringerem wirtschaftlichem Interesse profitieren werden.
