Mittwoch, 10. Juni 2020

Codismus hàJA

Codismus kann auch an Josef Albers eine Hommage liefern: man konstruiere einen JA oder kopiere ein Bild eines Originals als Modell. Und dieses Modell zerschießt man. Zeilenweise oder gar rnd und setzt an jeden Treffer einen rnd Kreis mit der gefundenen Farbe. Im Video kann man die Kreise wachsen lassen und so dass Bild versinken lassen.
Geschrieben, getan. Aber, ein mit SmallBasic konstruierter JA hat Flächen in einheitlicher Farbe. Öde, gerade bei gefundenen Farben von Punkten. Aus Pixeln gezeichnete schmal- oder breitbandige Farben sind gefragt. Daher fürs erste gestern ein Foto eines Originals. Heute, konstruierte, verrauschte Farbflächen. Auch wenn die Berechnung rnd Pixel für pixel order kleinen Bereichen lange dauert. 
Work in Progress.

Freitag, 5. Juni 2020

Codismus Anhang 4 Vorbereiten des Modells

Eine mir wichtig erscheinende Linie des Codismus, die ich seit geraumer Zeit mit wechselnden Ergebnisse verfolge, geht von farbigen Modellen aus, die Photos oder digitale Wiedergaben von Bildern sein können. 
Dabei stellt sich die erste Aufgabe, die Vorlage in ein für die weitere Bearbeitung durch den Code geeignetes Modell zu transformieren. Dafür hat sich das Werkzeug Draw bewährt, mit dem beispielsweise ein Modell von 1000*500 Pixel an einer für den Code erreichbaren Stelle gespeichert wird.
Eine weitere Aufgabe stellt die Bearbeitung des Farbwerts eines Pixel dar. In der von mir für den Code bevorzugten Sprache MS SmallBasic gibt es für die Farbdarstellung zwei Formate HEX und RGB, wobei die Transformation von HEX in RGB in Subroutine von mehr als 10 Lines of Code erfordert, die an sich den Rahmen eines minimalistischen Codes in der Grössenordnung von 10 Zeilen sprengt. Hier halte ich die Vorbereitung des Modells auch in der Farbe, beispielsweise mit Photoshop, und nicht nur sein Zuschneiden in Grösse und Pixelzahl mit Draw, für angemessen. Oder noch einfacher, das Farbangebot beim Speichern oder Publizieren nutzen. Beispiel Instagram.
Auch an dieser stelle wie immer : work in progress.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Codismus Anhang 3

Den Codismus habe ich im ersten Teil des Manifests des Codismus vor Jahren streng nach der bei Wikipedia gefundenen Definition des Begriffs Code
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Code 
als Abbildungsvorschrift beschrieben. Sie ordnet jedem Zeichen einer Urbildmenge ein Zeichen einer Bildmenge zu. Zeichne ich beispielsweise eine komplexe Spirale mit einem Code, so kann das leere Blatt, beschrieben durch x- und y-Werte in einem bestimmte Bereich als Urbildmenge betrachtet werden, der durch den Code nach einer mathematischen Formel ein Zeichen wie Dunkel oder Hell in der Bildmenge zugeordnet wird. 

Als anschaulicheren Begriff statt Urbildmenge möchte ich den Begriff Modell verwenden. Das Modell kann ein weisses Blatt mit den Koordinaten 0<x<1000 und 0<y<500 sein. Der Code legt im Falle einer Schwarz-Weiss-Grafik fest, welche Punkte des Modells schwarz weden.

Das Modell kann aber auch eine Photographie oder die Reproduktion eines Bildes mit 1000*500 Pixeln beispielsweise sein. Der Code ordnet ausgewählten oder allen Pixeln des Modells eine Gruppe von Pixeln in der Bildmenge zu. So kann der Code beispielsweisse jedes zehnte Pixel in Zeilen und Spalten des Modells erfassen und ihm ein 10*10 Quadrat mit den Eigenschaften des erfassten Pixels in der Bildmenge geben, das Modell wird "verpixelt". Der Code kann aber auch anstelle des Quadrats irgend eine andere Pixelmenge in der Bildmenge plazieren, beispielsweise einen "Pinselstrich" einer beatimmten Breite, Länge und Richtung, wobei die Parameter zufällig gewählt werden oder von den Eigenschaften des erfassten Pixel mit abhängen können. So, das was hier beispielhaft beschrieben ist die kreative Grundlage, nach der ein Code geschrieben wird. Wobei dann, wie bei jedem kreativen Prozess, ein iteratives "Versuch und Verbesserung" oder trial and error genutzt werden kann, soweit nicht ein einfaches "Happening" das Prinzip ist.
Wie immer gilt, work in progress.

Codismus Anhang 2

Der Codismus verwendet ein minimalistisches, leicht lesbares Programm, um ein Objekt der Digital Art zu erstellem, ein Bild oder ein Video, das aufgrund dieser Herkunft zur Konstrutiven Kunst gehört.
Titel, Programm(Code) und Bild stellen für den Betrachter eine Einheit dar. Entscheidend ist dabei, dass das Programm, zumindest in seiner Struktur und seinen wichtigsten Befehlen lesbar ist. Als Progammiersprache war mir daher Basic mit seinen Grafikbefehlen, SmallBasic von MS im Augenblick, willkommen. Es liefert einen sehr kompakten Code.
Als nächstes sollte ich das weit modernere, gepflegte Processing https://de.m.wikipedia.org/wiki/Processing erproben, einem portierbaren Java-Dialekt. Ob es gleich kompakt und lesbar ist wie Basic?

Freitag, 1. Mai 2020

Schokomousse-vegan-Basis

Wer Eiscreme liebt, kauft sich Deklariertes wie Zucker und Undefiniertes wie Aromastoffe ein. Daher die Idee einer Alternative mit einer Schokomousse-Basis, die sich nach Geschmack süßen, aromatisieren oder alkoholisieren lässt. Dafür geben Rezepte im Netz viele Anregungen.
Zutaten:
Sojadrink
200g (Bio-) Tofu
125g (85%-) Schokolade
Zubereitung, minimal
Die Schokolade in Rippen brechen und mit Wasser bedeckt im Plastik-Mixbecher sanft in der Mikrowelle schmelzen, dauert etwa 10 min.
Tofu in 5 mm Würfel oder Stäbchen schneiden und in die geschmolzene Schokolade geben. Beides sehr gut mit einem Löffel mischen. Dann Sojadrink nach und nach darauf geben und mit dem Stabmixer bis zur gewünschten Konsistenz mixen. Und dann geht das Aromatisieren los mit Vanille, Salz& Zucker als Basis. Oder hier ein aus dem Netz kopiertes Beispiel:
  • Mark einer halben Vanilleschote (oder 1 TL Vanilleessenz)
  • 1 Prise Kardamon
  • 1 Prise Salz
  • 1–2 El Ahornsirup oder Kokosblütensirup
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange oder 3–4 Tropfen Orangenöl (ätherisches Öl in Lebensmittelqualität)

Montag, 3. Februar 2020

Hängebrücke Teneriffa

Die Barrancos der Vulkaninsel stellen eine natürliche Herausforderung zum Bau von Hängebrücken dar. Sie schaffen Klüfte, die nur schwierig mit Wegen durch Steilwände überwunden werden können. Wo gibt es bereits Hängebrücken? Wo gibt es die Chance, dass eine Brücke gebaut wird?
Bleiben wir in Adeje: da gibt es den Ortsteil Fañabe mit Kirche, colegio, Sportplätzen und so weiter. Aber das Zentrum von Adeje, weniger als 1km entfernt, ist nur mit Auto oder Bus erreichbar. Gäbe es eine Brücke über den barranco del agua für Fußgänger und Räder so wären vor allem die gegenüberliegenden Einrichtungen, angefangen vom Schwimmbad ohne Auto zu erreichen. Darüber hinaus ist das Touristenzentrum Costa Adeje durch eine neu ausgebaute Straße mit aufwendigen Rad-und Fußwegen samt einer Brücke über die Autobahn mitt fañabe verbunden, es fehlt nur der Sprung in über den barranco: die Brücke. Eine luftige Hängebrücke, supernützlich, attraktiv, und mit Stahlseilen kostengünstig. Die Schweiz hat eine ganze Reihe derartiger Brücken nach dem Vorbild der nepalesischen 3-Seile-Brücken, die sich alle als Touristenmagnete erwiesen. Und dieser Touristenmagnet wäre sogar von der Autobahn aus auffällig.
¡Adelante!

Donnerstag, 21. November 2019

ryoji ikeda

http://www.ryojiikeda.com/
Ein minimalistisches 
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Musiktheater
Zu leben beginnt ryoji ikeda's Kunst im Video.
https://youtu.be/F5hhFMSAuf4
Den Menschen umfasst und erfasst sie life.