Donnerstag, 18. Februar 2016

Mora Alle Tage

Terezia Mora: Alle Tage. Ein Buch über ein Leben in einer anderen Welt, in Europa, in Deutschland. Alle Tage fremd. Was mag Mora erlebt haben um das zu schreiben? Oder hat sie eine derartige Phantasie? Fremd, fremder, am...

Oz Friedenshadernd

Amos Oz: Der Dritte Zustand. Wieder das Werk eines Alten, Erfahrenen, auch ohne Nobelpreis Erfolgreichen. Oz rechnet schon wieder mal ab. Diesmal mit anderen Figuren, einem ganz anderen Ansatz. Und auch ihn empfinde ich als Magier des Wortes. Und auch er saugt wieder einmal aus seinem Lokalkolorit, Jerusalem wie es einmal war. Mit seiner askenasischen Kultur aus einer Zeit lange vor 1946. Und einem unbeschwert erscheinenden Umgang mit Erotik und Sex. Mit den Freundschaften. Mit seiner Wehmut. Goutieren.

Dienstag, 2. Februar 2016

Walsers Schickimicki sterbend

Martin Walser: Ein sterbender Mann. Keine Angst. Er ist zunächst weit weg vom Sterben in diesem kir royal a la Walser im Alter. Wie weit hat er sich von seinen Ehen in Phillipsburg entfernt! Wie weit hat er sich zu seinen (Münchner) Lesern herabgelassen! Bei seinen letzten Büchern war noch zu schätzen, dass er sie für sich geschrieben hat. Schrieb er den sterbenden für eine süddeutsche Schickeria? Allemal, er gießt seine hehren Worte in hohle Gefäße, die hohl bleiben. Magie.

Freitag, 15. Januar 2016

Moras Abel

Therezia Mora: Alle Tage. Ein (beinahe) Märchen um ein sprachgeniales Phantom in einem fremden Land. Mora schockiert mich mit den Abgründen urbanen Lebens.

Gstrein

Norbert Gstrein: Die ganze Wahrheit. Ein Albtraum, von dem ich zu viel gelesen habe.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Lueken zählt

Verena Lueken: Alles zählt. Der Roman über eine Intellektuelle mit Lungenkrebs zwischen NY, Frankfurt und Burma. Ein Ende bleibt spirituell und offen.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Fords Garden State

Richard Ford: Frank. Das Leben von retired upper class, oder zumindest upper middle, ziemlich sarkastisch, mit den Augen des ex-Häusermaklers Frank gesehen. An sich eine Serie von Kurzgeschichten
um Personen, die Frank trifft. Ein Meisterwerk, das zeigt, wie gut man doch als alternder Optimist hierzulande lebt.