Freitag, 15. Januar 2016

Moras Abel

Therezia Mora: Alle Tage. Ein (beinahe) Märchen um ein sprachgeniales Phantom in einem fremden Land. Mora schockiert mich mit den Abgründen urbanen Lebens.

Gstrein

Norbert Gstrein: Die ganze Wahrheit. Ein Albtraum, von dem ich zu viel gelesen habe.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Lueken zählt

Verena Lueken: Alles zählt. Der Roman über eine Intellektuelle mit Lungenkrebs zwischen NY, Frankfurt und Burma. Ein Ende bleibt spirituell und offen.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Fords Garden State

Richard Ford: Frank. Das Leben von retired upper class, oder zumindest upper middle, ziemlich sarkastisch, mit den Augen des ex-Häusermaklers Frank gesehen. An sich eine Serie von Kurzgeschichten
um Personen, die Frank trifft. Ein Meisterwerk, das zeigt, wie gut man doch als alternder Optimist hierzulande lebt.

Mittwoch, 18. November 2015

Handke wunschlos?

Peter Handke: Wunschloses Unglück. Erzählung mit Gewicht, besser noch, Schwere. Sprache nicht zum schnell lesen, voller Widerhaken, die im Kopf ein haken. Bedrückend hilfloser Ablauf des Lebens der Mutter. Wunschlos?

Via suhrkamp

Sonntag, 15. November 2015

Eco iNullbock

Umberto Eco: Nullnummer. Ein Beginn mit italienisch intellektuell geschwätzigen Längen. Durchhalten, es kommt noch italienischer in dieser Abrechnung des alten Eco mit seinem geliebten Land und seinen großen und kleinen Gangstern, letztlich aber das Lebenswerteste das er kennt. Sicher, viel Geschichtswissen, selbst für frequent Travelers und Verfolger der Zeitgeschichte. Ich erinnerte mich an die gesperrte Autostrada und dann an den riesigen Trichter, die Blumen, unmittelbar nach dem Attentat auf Falcone, an die Fotos der Leichen von Mussolini und seiner Geliebten in der Quick Anfang der 1950 Jahre.
Fazit: logisch, dass er trotzdem in seinem Mailand weiter lebt, logisch, dass es mir eines Tages doch reichte und och andere Ziele suchte.

Dienstag, 3. November 2015

Ecos Nullnummer

Umberto Eco: Nullnummer. Ja, er kann schreiben aber auch, aus liebe zu seinem geschriebenen, schwafeln. Das  mag im Singsang des italienischen originaltextes passen, in der deutschen Übersetzung auf s 55 stört es mich, auch wenn es geistreich ist. Durchhalten?