Dienstag, 21. Juni 2016

Sofortbild-Renaissance?

Die Polaroid-Technologien mit der SX 70 im Zenith haben es in den 1970ern geschafft, das Lebensgefühl und die Kunst  mitzugestalten. Die schnelle handfeste Dokumentation war ihr Geld wert. In der professionellen Photographie wurde Polaroid viel eingesetzt um vorab einen griffigen Eindruck vom zu erwartenden Bild in aufwendiger analoger Technik zu erhalten. Diese Aufgabe könnte jetzt die digitale Photografie auf dem Smartphone übernehmen, bevor der materielle Aufwand mit dem Sofortbild getrieben wird. 
Aber, haben die heutigen Instant-Systeme über die Befriedigung des Retro-Bedarfs hinaus, Lebensgefühl und Kunst zu bieten? Beobachten, Probieren. 

Schade, die von Fujifilm am Markt erhältlichen instant cameras können mit der sx70   für künstlerische Photographie nicht mithalten. So scheint mir die Sofortbild-Renaissance nur für Erinnerung und Spass  zuzutreffen..schade.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Alte Kamera-Objektive mit langer Brennweite mit tab nutzen

Ein Tweet von heute: The reuse of vintage camera lenses -in specific of big still cameras- by digital Image sensors enables artists https://t.co/npZbhyZwUC
Dabei denke ich vor allem daran, durch Objektive langer Brennweite einen begrenzten Schärfentiefe Bereich   mit einer kurzfokus Kamera im Tab oder Smartphone wieder zu nutzen. Der ist durch die extrem kurzen Brennweiten als Mittel zur Gestaltung verloren gegangen. Aber...das virtuelle Bild des Objektivs braucht ein Okular vor der digitalen Kamera. Probieren!

Sonntag, 29. Mai 2016

Roth Schwede

Philip Roth: Amerikanisches Idyll. Ein Buch mit langem Atem.  Tja, auf 96 von 417 Seiten hab ich dann erst mal aufgehört.

Samstag, 28. Mai 2016

Struwwelhitler

Robert und Philip Spence: Struwwelhitler. Englische Parodie des Struwwelpeter aus 1941. Welch ein Genuss dies Zeitdokument, einschließlich seiner Visionen zu lesen und anzuschauen. Und das Wissen der Autoren zu bewundern. Und nochmals Er ist wieder da abzulehnen.

Dienstag, 3. Mai 2016

Doron Kafkaisch

Lizzie Doron: Who The Fuck Is Kafka. Ich habe dieses Buch verschlungen, aber nicht wirklich, denn es war wie eine Speise, die einem immer wieder im Hals stecken bleibt. Was mir Doron macht klar ist, dass der Frieden in diesem Land eine vieldimensionale Sisyphusaufgabe ist. Zu traurig. Ein großes Lob an Mirjam Pressler, die wohl als Lektorin und Übersetzerin viel zu diesem Buch beigetragen hat.

Sonntag, 27. März 2016

Vermes Er?

Timur Vermes: Er ist wieder da. Satire?? Möglich. Aber für mich ungenießbar. Der Protagonist hat zu viel Schuld um diese Art Aufmerksamkeit zu verdienen.

Bjergs auerhaus

Bov Bjerg, Auerhaus. Die traurige Geschichte einer Gruppe von Abiturienten. Freunde in einer wichtigen Zeitspanne des Lebens.